Connections | October 03, 2011

– Connected by the day and for life: Communication Bureaus, Marriage Makers and Travel made easy.
– Insight on the migrant experience from Tanuja Thurairajah
– Project Belonging: Photomontages of Sri Lankans living in Switzerland

සබැඳියාව | Connections (Sinhala)

– රටේ සංවර්ධනය වෙනුවෙන් ලොවපුරා ලාංකික ප්‍රජාව – ආචාර්ය හරේන්ද්‍ර විදානගේ අදහස් දක්වයි …
– ලංකාවෙන් මඟුල් තුලා සොයන විදෙස් ගත ශ්‍රී ලාංකිකයන්ට ආරංචියක්…
– කරුණාව දයාව හා මනුෂ්‍යත්වය බෙදා දෙන – ගුණ ජය සතුට පදනම…

Colombos Kriegslogik Von Jochen Buchsteiner

Die Tage “Befreinungstiger von Tamil Eelam”(LTTE), scheint es, sind gezählt. Der Welt wird nichts fehlen,wenn sie als militärische Organisation aufhören zu existieren. Denn die Methoden, mit denen sie in den vergangenen 25 Jahren für einen unabhängigen Tamilenstaat in Sri Lanka kämpften, wurden von vielen Staaten der Welt zu Recht als terroristisch eingestuft. Die Rebellen haben die grausigeWaffedes Selbstmordattentats zum festen Bestandteil moderner Guerrilla-Kriegsführung fortentwickelt. Sie rekrutierten Kindersoldaten, und immer wieder machten sie Zivilisten zu Geiseln ihres Kampfes.

Dass die Befreiungstiger “kurz vor der Niederlage stehen”, wie es Staatspräsident Mahinda Rajapakse am Unabhängigkeitstag ausdrückte, wird kaum noch bestritten. In den vergangenen zweieinhalb Jahren ist die Armee Sri Lankas mit beispielloser Härte gegen sie vorgegangen. Die letzten verbliebenen Rebellen verteidigen inzwischen nur noch ein winziges Gebiet im Nordosten der Insel. Mehr ist nicht übrig geblieben von jenem Staat im Staat, dessen “Hauptstadt” Kilinochchi zehn Jahre lang einem Regierungssitz glich – mit eigenen Behörden, eigener Gerichtsbarkeit und sogar eigenen Autonummernschildern.

Der militärische Erfolg rechtfertigt nach Meinung der Regierung nahezu alle Mittel. Die Soldaten haben sich mit abtrünnigen Tiger-Rebellen verbündet, die Minderjährige unter Waffen zwingen,Terroranschläge verüben und Zivilisten einschüchtern. Auf ihrem Vormarsch im Distrikt Mullativu nimmt die Armee keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Täglich sterben Unbeteiligte im Artilleriefeuer ihrer eigenen Regierung. Unabhängige Beobachter sprechen von mindestens 2000Todesopfern in den vergangenen Wochen. Doch Appelle der Vereinten Nationen oder des Internationalen Roten Kreuzes stoßen in Colombo auf taube Ohren.

Ohne Zweifel missbrauchen die Rebellen ihr wehrloses Fußvolk als menschliche Schutzschilde, aber viele Tamilen verharren auch freiwillig im Kriegsgebiet – aus Angst davor, den singhalesischen Soldaten in die Hände zu fallen. Kaum einer weiß, was hinter den Zäunen der Internierungslager geschieht, die für jene Tamilen eingerichtet wurden, denen die Flucht aus dem Kampfgebiet geglückt ist.

“Der Kampf gegen die tamilischen “Tiger” rechtfertigt nicht alle militärischen Mittel.”

Colombos Kriegslogik, die alle Bemühungen um einen friedlichen Ausgleich außer Kraft gesetzt hat, zersetzt die politische Kultur des Landes. Nicht nur Kritiker der Regierung, sondern auch humanitäre Helfer, die vermeintlich auf der falschen Seite arbeiten, werden mit dem Tod bedroht und gelegentlich mit dem Tod bestraft. Untersuchungen, die von der Regierung Staatspräsident Rajapakse’s eher pflichtschuldig eingeleitet werden, verlaufen meistens im Sande. Der Krieg hat Sri Lankas rechtsstaatliches Fundament in Mitleidenschaft gezogen.

Das zeigt sich auch im Umgang mit der unabhängigen Presse. Im Land akkreditierten Korrespondenten ist der Zugang zum Kriegsgebiet verwehrt. Viele Journalisten, die sich aus dem Ausland um ein Visum bemühen, erhalten keine Einreiseerlaubnis mehr.Für Einheimische ist das Schreiben zu einer lebensbedrohenden Tätigkeit geworden. Zahllose Journalisten werden eingeschüchtert, andere mit Eisenstangen mundtot gemacht. Unlängst ermordete ein Killerkommando den Chefredakteur Lasantha Wickrematunge; ähnlich ist es in den vergangenen drei Jahren laut Amnesty International mindestens dreizehn seiner Kollegen ergangen. Andere bedrohte Journalisten retteten sich unterdessen mit Hilfe westlicher Botschaften ins Ausland.

All dies muss in dies Rechnung einbezogen werden, die Präsident Rajapakse derzeit aufzumachen versucht. Terroristen, so lautet seine verführerische Botschaft, könnten vernichtend geschlagen werden, wenn man sie nur entschlossen genug bekämpfe. Einige westliche Kommentare preisen Sri Lanka schon als Vorbild für den internationalen Antiterrorkampf. Weitsichtig ist das nicht. Schon größere und mächtigere Länder haben einsehen müssen, dass ein’ “Krieg” gegen Terroristen nur dann Erfolg haben kann, wenn die Grenzen eingehalten werden, die das demokratische Selbstbild definieren. Maßloses Vorgehen schwächt die Autorität des Starken und stärkt den Widerstand der Schwachen.

Ob der Triumph über die Rebellen die multiethilische Gesellschaft Sri Lankas dauerhaft befrieden kann, ist daher fraglich. Ein faires poli tisches Angebot dürfen die Tamilen nach dem bevorstehenden Siegfrieden kaum noch erwarten. Was immer Rajapakse – schon um im Ausland Sympathien zurückzugewinnen – vorschlagen wird, es wird weit unter den Zugeständnissen an Autonomie liegen, die in früheren Jahren (unter internationaler Vermittlung) im Gespräch gewesen sind. Auch die Bereitschaft der Tamilen zur Versöhnungund zu einem nationalen Neuanfang dürfte nach dem Blutbad von Mullativu nicht eben gewachsen sein. Vor kurzem zeigte eine Selbstmordattentäterin auf blutige Weise, wohin sich der Kampf der Befreiungstiger nach ihrer militärischen Niederlage entwickeln könnte.

Source : F.A.Z. Frankfurt, 17. Februar. 

Sri Lanka – Konflikt vor blutigem Ende?

Seit 25 Jahren tobt der Bürgerkrieg in Sri Lanka. Jetzt macht der Präsident Hoffnung auf ein baldiges Ende. “Wir werden die Terroristen in ein paar Tagen entscheidend besiegen”, sagte Präsident Rajapakse. Sri Lanka sei zum “Opfer der Mächtigsten Terrororganisation der Welt” geworden, die viele für unschlagbar gehalten hätten. Das Militär Sri Lankas hat die tamilischen Rebellen im Nordosten eingeschlossen.

Spitzt sich der Konflikt jetzt noch einmal zu, jetzt wo die Tamilien eingekesselt sind von den Regierungstruppen?

Christian Wagner, wissenschaftlicher Mitarbeiter Forschungsgruppe Asien Stiftung Wissenschaft und Politik, befragt von Klemens Schulze.

Source : INFOradio

Clip


SRI LANKA = Tamil Region of Vanni is under Siege =

Sunday November 16th event on Sri Lanka in

Toronto, Canada

16-nov-08-cfjpsl-public-event-flyer-1_pdfdoc

Read on>> as_PDF

IFJ in video campaign for Tissanayagam

The International Federation of Journalists and its Sri Lankan affiliates yesterday (Sept. 08th) launched an online campaign video condemning the arrest and indictment of senior Tamil journalist J.S. Tissanayagam, who passed his sixth month in jail the previous day.

IFJ said in a statement that all individuals and organizations are invited to join the campaign to Stop the War on Journalists in Sri Lanka.

They can also watch the “Release Tissa” video end of this letter to help generate international support to end the attacks on free media in Sri Lanka.

Tissanayagam was arrested on March 7, 2008, while working as the editor of the online magazine www.outreachsl.com.

After being held for five months without charge, he has been formally indicted by the High Court of Sri Lanka under emergency and anti-terrorism laws, according to the Free Media Movement (FMM), an IFJ affiliate.

The indictment reportedly refers to the printing, publishing and distribution of the North Eastern Monthly between June 1, 2006, and June 1, 2007; alleged offences to do with bringing the Government into disrepute; and the violation of 2006 Emergency Regulations with regard to allegations of aiding and abetting terrorist organisations through raising money for the magazine.

“The indictment against Tissanayagam in a country where journalism and journalists already face extreme threats marks a dangerous turning point for freedom of expression and the right to information in Sri Lanka,” IFJ Asia-Pacific said.

“The IFJ joins the international press freedom community in supporting our Sri Lankan colleagues who continue tirelessly to fight for the safety and protection of their colleagues and friends, including Tissanayagam.”

Source : Lanka Dissent

Read More: Asia_pacific

Clip :

Clip: Tamil & Sinhala

%d bloggers like this: